Medienberichten zufolge will das Finanzministerium die Stromsteuer auf EU-Ebene wieder erhöhen, was dem Koalitionsvertrag widerspricht. Axel Gedaschko vom GdW mahnt, dass höhere Steuern Investitionen in Wärmepumpen-Technologien, Mieterstrom-Ansätze und Photovoltaik beeinträchtigen und damit die Dekarbonisierung von Gebäuden ausbremsen. Die Hierdurch entstehenden Mehrkosten belasteten Wohnungsunternehmen und Mieter dauerhaft und beschädigten das Vertrauen in politisch zugesicherte Klimaschutzmaßnahmen und verlässliche Rahmensetzungen. Eine Senkung auf das EU-Mindestmaß wird dringend gefordert, um Investitions- und Klimaziele zu sichern.
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Regierungsvertrauen leidet sichtbar unter Berichten über Stromsteuererhöhungsabsichten in EU
Kürzlich veröffentlichten Berichten zufolge arbeitet das Bundesfinanzministerium daran, in Brüssel eine Bestimmung zu etablieren, die künftige Anhebungen der Stromsteuer ermöglicht. Dieser Vorstoß steht im klaren Widerspruch zu den im Koalitionsvertrag vereinbarten Vorgaben, wonach die Abgabe auf das EU-Mindestniveau reduziert werden soll, und stellt eine Abkehr von öffentlichen Zusagen dar. Analysten warnen, dass dieser Widerspruch das Vertrauen in die Stabilität energiepolitischer Rahmenbedingungen nachhaltig gefährden könnte, was Unternehmen und Verbraucher verunsichern würde.
GdW warnt vor fatalem und dauerhaftem Vertrauensverlust in Klimaschutzpolitik
Der GdW-Präsident Axel Gedaschko bezeichnet die geplante Erhöhung der Stromsteuer als massiven Vertrauensbruch und „Killerapplikation für das Vertrauen in staatliches Handeln“. Er warnt, dass höhere Abgaben die Rentabilität von Wärmepumpen, Photovoltaik und Mieterstrom erheblich mindern, Investoren verunsichern und bestehende Projekte gefährden würden. Die dadurch entstehenden Risiken für soziale Ausgleichsmechanismen und langfristige Planungssicherheit im Gebäudebereich sendeten ein Katastrophensignal an alle Beteiligten der Energiewende.
Klimaneutrale Technologien verlieren bereits derzeit Wettbewerbsfähigkeit durch steigende Stromsteuerabgaben
Durch erneute Steuersatzanhebungen auf Strom werden bereits realisierte Investitionen in Wärmepumpen, Mieterstromkollektive und Photovoltaikflächen wertmindernd belastet. Dies führt zu einer Absenkung des Cashflows, erhöhten Finanzierungsrisiken und einer Verschlechterung der Bonität projektdurchführender Wohnungsunternehmen. Gleichzeitig sinkt die Projektpipeline, da zukünftige Anlageninvestitionen aufgrund gestiegener Kosten kaum kalkulierbar sind. Sozial orientierte Wohnungsunternehmen setzen aktuell Milliarden in smarte, dezentrale Energielösungen ein, um Mietnebenkosten zu reduzieren und ihre Immobilien umfassend klimaneutral zu versorgen. Dies gefährdet Klimastrategie.
Finanzministerium soll umgehend jetzt Haltelinie bewahren und Stromsteuerabsenkung garantieren
Der GdW mahnt eine verbindliche Entscheidung zur Absenkung der Stromsteuer auf das EU-Mindestniveau an, um die Glaubwürdigkeit politischer Zusagen nicht zu gefährden. Nur durch eine zeitnahe Senkung können Investitionen in energieeffiziente Gebäudetechnologien ohne Wertverluste fortgeführt werden. Wohnungsunternehmen erhalten Planungssicherheit, Mieter profitieren von niedrigeren Nebenkosten. Gleichzeitig leistet die Maßnahme einen nachhaltigen Beitrag zur Erreichung der nationalen Energie- und Klimaziele sowie zur Stärkung des grünen Wirtschaftsstandorts Deutschland. Sie mindert Kosten, schützt Klima.
Mit der Absenkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß erhalten Wohnungsunternehmen eine robuste Planungsgrundlage und reduzieren Kostenrisiken bei Investitionen in nachhaltige Energiesysteme. Die günstigen Strompreise verbessern die Profitabilität von Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und Mieterstrommodellen entscheidend. Diese Wirkung beschleunigt die Dekarbonisierung bestehender Wohngebäude, senkt dauerhaft die Betriebskosten für Mieter und schafft Anreize für Investoren, in grüne Immobilienprojekte zu investieren. Gleichzeitig unterstützt die Maßnahme die nationale und EU-weite Energiewende nachhaltig.

