Was kostet Flüssiggas 2020?

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Im Bundes-Durchschnitt kostet Flüssiggas zum Anfang April 2020 39,35 Cent pro Liter. Dieser Preis ist einschließlich MwSt. und bei einer Bestellmenge ab 3.000 Litern. Je nach Bestellmenge ist der Preis unterschiedlich.

Was kostet Flüssiggas 2020?

Für geringere Mengen gilt der Preis von etwa 40,35 Cent pro Liter. Das heizen mit Flüssiggas oder Heizgas ist vor allem in den ländlichen Regionen sehr weit verbreitet. Die Lagerung ist einfach und erfolgt oft in Behältern mit mehreren tausend Litern Kapazität. Wer solch große Tanks füllen will, der schaut auf den Preis, denn bei so vielen Litern läppern sich kleine Preisunterschiede schnell zu einem erklecklichen Betrag. Bei Anbietern mit niedrigen preise kann es schon mal zu Lieferverzögerungen kommen. Da sollte man also nicht warten, bis der Gasvorrat aufgebraucht ist.

Was kostet Flüssiggas 2020?
Regionale Fluessiggas‑Preise April 2020
PLZ-Bereich des Lieferort Preis (ct./l) bis 3.000 l incl. MwSt. Preis (ct./l) über 3.000 l incl. MwSt.
19, 20, 21, 22, 23, 24, 25, 27 34 Cent/Liter 33 Cent/Liter
17, 18 37 Cent/Liter 35 Cent/Liter
26, 28, 29, 30, 31 39 Cent/Liter 37 Cent/Liter
10, 12, 13, 14, 15, 16, 38, 39 37 Cent/Liter 35 Cent/Liter
01, 02, 03, 04, 06, 07, 08, 09 37 Cent/Liter 35 Cent/Liter
34, 35, 36, 37, 54, 55, 56, 57 37 Cent/Liter 36 Cent/Liter
60, 61, 63, 64, 65, 66, 67, 68, 69, 70, 71, 72, 73, 74, 75, 76, 77, 78, 79, 88, 89, 97, 98, 99 37 Cent/Liter 35 Cent/Liter
80, 81, 82, 83, 84, 85, 86, 87, 90, 91, 92, 93, 94, 95, 96 37 Cent/Liter 35 Cent/Liter
40, 41, 42, 44, 50, 51, 52, 53, 58, 59 36 Cent/Liter 35 Cent/Liter
45, 46, 47, 48 37 Cent/Liter 36 Cent/Liter
49 36 Cent/Liter 35 Cent/Liter
32, 33 37 Cent/Liter 36 Cent/Liter

Was kostet Bio-Flüssiggas?

Wer lieber Bio-Flüssiggas oder BIO-LPG kaufen will, der darf ein klein wenig tiefer in die Tasche greifen. Das regenerativ hergestellte Heizgas kostet etwa 6 Cent mehr als das konventionelle.

Wird der Gaspreis steigen?

Insgesamt dürften die Gaspreise stabil bleiben. was man aber immer bedenken sollte: die fossilen Energieträger wie Öl, Gas und Kohle werden immer knapper werden. Dadurch wird sich automatisch ein Preisanstieg ergeben müssen. Von daher empfiehlt es sich, bereits jetzt über einen Wechsel zu erneuerbaren Energien nachzudenken. So kann man den zu erwartenden Steigerungen der Gaspreise entgehen.

Wer erstmal beim Gas bleiben möchte, der kann auch über eine andere Alternative nachdenken. Wer sein Gas beispielsweise über den regionalen Grundversorger bezieht, kann hier nochmals beim Gaspreis einsparen. Flüssiggas liegt im Allgemeinen im Preis deutlich über dem Preis des öffentlichen Gasnetzes. Hier sollte man mal mit dem regionalen Grundversorger sprechen und auch mit einem regionalen Heizungsbauer.

Was ist im Gaspreis enthalten?

Der Gaspreis enthält viele Komponenten. Darin enthalten sind der Transport für das Gas ebenso wie Steuern und Netzentgelte. Was man wissen sollte, das ist, dass Steuern und Netzentgelte jeweils etwa 25% des Gaspreises ausmachen. Eine Komponente ist der Transportpreis, der nicht unerheblich ist. Der Transport verursacht nicht geringe Kosten, vor allem der Transport der letzten Kilometer zum Abnehmer, denn hier wird per Lkw geliefert, was vielfach teurer ist, als die Lieferung durch die Leitung.

Wie kann man Gas günstig kaufen?

Der reine Vergleich der Preise mehrer Anbieter ist eine Möglichkeit, günstig einzukaufen. Dennoch gibt es zwei grundsätzliche Möglichkeiten, zu sparen.

Unsere Gaspreis-Spartipps:

  • Zusammenschluss mit anderen Verbrauchern

    Wer beispielsweise mit seinen Nachbarn spricht und die nächste Gasbestellung gemeinsam tätigt, kann auf jeden Fall bares Geld sparen. Hier spielt hinein, dass der Gasanbieter für die nachbarschaftlichen Sammelbesteller ja nur eine Anfahrt haben wird. Das reduziert die Kosten der Lieferung. Diesen Vorteil sollte man auf jeden Fall nutzen. Auch die höhere Liefermenge wird sich positiv auf den Preis auswirken.

  • Mehrere, kleinere Bestellungen übers Jahr

    Wer in kleineren Bestellungen ordert, kann Schwankungen beim Gaspreis besser ausnutzen. Ist der Gaspreis niedrig, wird mehr geordert, liegt er höher, ordert man weniger. Und man vermeidet auf diese Weise auch, dass man kurz vor der Heizperiode plötzlich zu hohen Preisen viel ordern muss und sehr lange warten muss. Zu Beginn der Heizperiode sind die Lieferzeiten nämlich am längsten und man riskiert, plötzlich ohne Gas dazustehen.

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About Author

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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