Energieverschwender: Thermalbäder in Portugal

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Termas do Estoril, Caldas da Felgueira und Termas das Furnas – das sind nur drei Beispiele für Thermalbäder in Portugal, in denen sich die Gäste aus der ganzen Welt wohlfühlen. Mit viel Aufwand und Energie wird so ein Thermalbad betrieben – wobei der Punkt der Energie von Besuchern nur allzu oft außer Acht gelassen wird. Der Verbrauch ist hoch und auch wenn der Aufenthalt für den Körper erholsam ist: Nachhaltig ist er nicht!

Welche Energie brauchen Thermalbäder in Portugal?

Das Wort „thermal“ steht für Wärme, wärmend und weist bereits darauf hin, dass hier etwas mit viel Energie geschehen muss. Dabei steht natürlich die Gesundheit der Gäste im Vordergrund, wenn sie „thermal“ behandelt werden – Wärmeanwendungen sind schon seit Menschengedenken bekannt. Doch mit dem Ausbau der Thermalbäder in Portugal stieg auch der Energieverbrauch des Landes an.

Ganz egal, ob es um Thermalbäder in Portugal oder in einem anderen Land geht: Der Energieverbrauch ist allgemein sehr hoch und nicht im Sinne der Nachhaltigkeit. Genau deshalb wird stetig versucht, den Verbrauch zu senken und nach Umweltschutzaspekten zu arbeiten. Dafür muss jedoch erst einmal bekannt sein, welche Energie überhaupt benötigt wird.

Da ein Thermalbad beheizt werden muss, ist auf alle Heizöl oder Heizgas nötig. Dieses fließt in rauhen Mengen und sorgt dafür, dass sich die Badegäste auch in der kühlen Jahreszeit pudelwohl fühlen. Allerdings ist so ein Thermalbad riesig und so braucht es eine Menge an Heizenergie, um den Bau und die Einrichtungen warmzuhalten. Für den Betrieb von Filteranlagen, für die Beleuchtung und für den gesamten Betrieb ist Strom unverzichtbar. Gerade Strom ist neben Heizöl oder Heizgas der größte Kostenpunkt für die Thermalbäder in Portugal. Dabei wird der Strom vor allem für das Badewasser und die Lüftungstechnik benötigt, denn Pumpen und Filter arbeiten nun einmal nicht ohne Energie.

Öl steht immer noch an erster Stelle des Energieverbrauchs, diese Position kann der Energieträger bereits seit vielen Jahren für sich beanspruchen. Generell ist der Energieverbrauch aller Energieträger zusammen aber zurückgegangen und Portugal scheint auf dem Wege zu sein, zumindest etwas Energie zu sparen. Denn wirklich groß sind die Schritte nicht!

Video:Termas de LUSO / LUSO thermal stations (Portugal)

Welche Thermalbäder in Portugal gibt es?

Portugal ist reich an Thermalbädern und so ist es an dieser Stelle und in diesem Artikel nicht möglich, sie alle aufzuzählen. Die folgenden Beispiele sollen aber verdeutlichen, wie viel Wert seitens der Betreiber darauf gelegt wird, den Tourismus zu stützen und den Gästen des Landes eine erholsame Anlaufstelle für ihre Gesundheit zu bieten. So muss „Termas do Luso“ unbedingt genannt werden. Dieses Bad wurde bereits 1852 gegründet und liegt inmitten eines Gartens voller üppiger Vegetation. Verschiedene Wellnessangebote werden hier unterbreitet, wobei das Trinken von Wasser und die kosmetische Behandlung besonders berücksichtigt werden. Außerdem gibt es hier ein Reha-Zentrum für motorisch eingeschränkte Personen sowie für Menschen mit Herzerkrankungen.

Das Termas da Curia befindet sich gleich in der Nähe – nur fünfzehn Kilometer sind es vom eben erwähnten Bad bis hierher. Dieses Bad ist riesig und erstreckt sich auf einer Fläche von rund 14 Hektaren. Natürlich steht auch hier das Wasser im Fokus und so gibt es eine Trinkanlage ebenso wie einen künstlichen See. Dieser steht für Sport und Fitness zur Verfügung und ergänzt damit die hauseigenen Sportangebote. Eine Unterkunft wie diese lässt den Urlauber fit und hoffentlich entspannt und gesund nach Hause zurückkehren – erfordert aber jede Menge Energie.

Doch nicht nur im Norden oder um Porto herum spielt der Tourismus in den Thermalbädern eine übergeordnete Rolle. Weiter im Süden liegen die Thermen von Monte Real – ein Thermalressort der besonderen Art. Hier gibt es als Unterkunft ein Hotel, das einen eigenen Spabereich bietet. Der anliegende Garten lässt die Herzen von Romantik-Fans höherschlagen und die Freizeitangebote mit Tennis, Golf und Wandern halten die Besucher fit.

Oder wie wäre es mit einem Besuch im Aquadome? Dabei handelt es sich um das einzige Gebirgs-Spa, welches Portugal zu bieten hat. Es liegt im Serra da Estrela und bietet ein Gesundheitsprogramm, welches mit Wellness und Sport verbunden wird. Alles geschieht hier unter Aufsicht eines Arztes und so erlernen die Gäste gymnastische Übungen, erhalten osteopathische und physiotherapeutische Hilfe. Der angrenzende Naturpark, der fast wie ein riesiger Garten anmutet, bietet zudem zahlreiche Outdoor-Aktivitäten.

Termas de Monfortinho und Caldas da Felgueira sind weitere Thermalbäder in Portugal, wobei sich das erstgenannte an Spaniens Grenze befindet, das zweite Bad im Norden des Landes. Auch hier ist alles auf den Tourismus ausgerichtet und darauf, den Gästen möglichst viel bieten zu können. Verschiedene Events sorgen dafür, dass keine Langeweile aufkommt und dass der Stress des Alltags abfallen kann.

Video Termas da Curia

Passwort benötigt: Welches Bad soll es sein?

Wer nur zu Wellnesszwecken ein Thermalbad besuchen will, hat die Qual der Wahl, denn das Angebot ist groß. Ob nun im Norden oder im Süden, weiter rechts oder links auf der Karte (natürlich nicht „links“ und „rechts“, sondern „westlich“ und „östlich“), ob in Porto oder in einer kleinen Gebirgsstadt, bleibt jedem selbst überlassen. Wer nun aber einen gesundheitlichen Effekt erzielen will, weil der Arzt zu einem Aufenthalt geraten hat oder weil sich der angehende Kurgast die Behandlungen im Thermalbad in einem Artikel angesehen und für sich entdeckt hat, schränkt seine Auswahl gehörig ein.

Herzerkrankungen oder Lungenleiden werden in speziellen Bädern therapiert, Bewegungseinschränkungen wieder bei anderen Anlaufstellen. Eine Beratung ist daher durchaus sinnvoll, ansonsten heißt es, sich durch unzählige Angebote zu klicken, wobei teilweise auf den Internetseiten sogar ein Passwort für die Anmeldung dort erfragt wird. An Vorschlägen mangelt es nicht, aber die Entscheidung für oder gegen ein Angebot ist nicht immer ganz einfach.

Portugal ist reich an Thermalbädern und so ist es an dieser Stelle und in diesem Artikel nicht möglich, sie alle aufzuzählen. Die folgenden Beispiele sollen aber verdeutlichen, wie viel Wert seitens der Betreiber darauf gelegt wird, den Tourismus zu stützen und den Gästen des Landes eine erholsame Anlaufstelle für ihre Gesundheit zu bieten. (#01)

Portugal ist reich an Thermalbädern und so ist es an dieser Stelle und in diesem Artikel nicht möglich, sie alle aufzuzählen. Die folgenden Beispiele sollen aber verdeutlichen, wie viel Wert seitens der Betreiber darauf gelegt wird, den Tourismus zu stützen und den Gästen des Landes eine erholsame Anlaufstelle für ihre Gesundheit zu bieten. (#01)

Der Punkt der Energie

Wer einen nachhaltigen Urlaub verbringen möchte, kann kein Thermalbad aufsuchen – zu hoch ist dort der Energieverbrauch an Strom und Öl bzw. Gas. Dazu kommen die verschiedenen Events und regelmäßige Veranstaltungen, die eigene An- und Abreise – nachhaltig ist das wirklich nicht! Allerdings ist es sinnvoll, solche Anbieter zu unterstützen, die schon jetzt auf neue Technologien setzen und ihre Anlagen auf modernstem Stand halten, sodass sie so wenig Energie wie möglich verbrauchen. Was in Deutschland mittlerweile normal ist bzw. von vielen Badbetreibern derzeit umgesetzt wird, fängt in Portugal gerade erst an. Daher lohnt es sich durchaus, den Betreibern dort über eine Buchung zu beweisen, dass sich die Investitionen lohnen und die Besucher sogar bereit sind, mehr zu zahlen, wenn Umweltschutz und Nachhaltigkeit berücksichtigt werden.


BIldnachweis:©Shutterstock-Titelbild:YuriyNK -#01: naka-stockphoto

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Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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