Es ist der Traum von vielen: ein eigenes, kleines Häuschen

Es ist der Traum von vielen: ein eigenes, kleines Häuschen

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Das Traumhaus schwebt bei vielen Menschen im Traum. Doch wie soll man die Baufinanzierung unter Dach und Fach bringen, wenn einen die Zinsen schon alleine für Grundstück und Rohbau fast ruinieren? So ein Neubau kostet heute mehrere Hunderttausend Euro – und die Zinsen fressen einen dann fast auf. So denkt sich sicher mancher. Wie aber soll man vorgehen? Wir zeigen klassische deutsche Tugenden, welche helfen, den Traum vom eigenen Haus zu verwirklichen.

Eigenkapital: solide Grundlage für den Hauskauf

Natürlich sollte man vorher schon einiges angespart haben – doch soviel kann man in jungen Jahren fast nicht sparen, dass man den Hausbau davon bezahlen kann. Wer hier nicht erbt – oder zumindest von seinen Eltern einen „kleinen“ Zuschuss bekommt – hat hier meist schlechte Karten.

Reparaturen, Kosten für Heizöl und Brennstoffe: Polster für Sonderausgaben schaffen ist wichtig

Doch auch derjenige, der zuwenig Eigenkapital hat, muss nicht aufgeben. Ein eigenes Haus kann man auch gebraucht kaufen. Doch dafür muss man genau überlegen, wieviel Geld man ausgeben kann. Hier zählt, nicht schönrechnen. Denn was hilft einen das schönes Haus, wenn man es am Ende nicht abbezahlen kann. Lieber ein kleines finanzielles Polster einrechnen für Heizöl oder Flüssiggas oder andere Brennstoffe.

Auch Instandsetzungsarbeiten fallen oft unvermittelt und ohne Vorankündigung an. Denn gerade wenn man eine älteres Haus kauft, muss man schon mit der ein oder anderen Renovierung rechnen. Ebenso sind bestimmt noch einige Schönheitsreparaturen nötig, die man nicht vergessen darf. Und ein Schaden am Dach kann nicht warten.

Klassisch deutsche Tugend: den Notgroschen zurücklegen

Daneben sollte man natürlich immer noch einen „Notgroschen“ haben, denn es kann sehr spontan ein Gerät defekt werden. Eine Reparatur oder auch der Ersatz des Defektgeräts kann schnell mit vielen hundert Euros zu Buche schlagen. Gerade bei älteren Häusern ist man davor nicht gefeit. Ebenso sollte man die monatliche Rate nicht zu hoch ansetzen – lieber etwas weniger abzahlen und dafür ein paar Euros auf Seite legen. Diese kann man – hat man das vorher mit der Bank so abgemacht – ja später immer noch in die Baufinanzierung mit einfließen lassen. Doch für den Moment hat man auch mal einen kleinen monatlichen Betrag mehr, den man auch mal ausgeben kann.

Wie sollte man sich sonst die kleinen Annehmlichkeiten des Lebens leisten können – und ganz ehrlich, nur wegen dem Haus auf alles andere zu verzichten, ist kein guter Tausch.


Bildnachweis: © morguefile.com – Maena

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Über 

Klaus Müller-Stern (25) studiert aktuell Maschinenbau, beschäftigt sich daneben jedoch schon lange mit allen Aspekten rund um Selbstständigkeit und Unternehmensgründung. Eloquent und scharfsinnig bringt er Themen wie Social Media oder den Finanzsektor auf den Punkt. Darüber hinaus blickt der passionierte Laufsportler in seinen Beiträgen hinter die Kulissen erfolgreicher Startup-Firmen.

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